Hintergrund


Schattensprache baut auf dem großen Erfolg von Dialog im Dunkeln (→ www.dialog-im-dunkeln.de) auf, einer Installation, in der blinde Mitarbeiter die sehenden Besucher durch völlig abgedunkelte Räume führen, und die 2003 auch in Rendsburg gezeigt wurde. Die grundsätzlichen Gestaltungsmerkmale und gewonnenen Erfahrungen wurden auf die Situation gehörloser Menschen übertragen.

Schattensprache wurde in den letzten zehn Jahren kontinuierlich entwickelt. In Frankfurt konnte 1997 das erste Mal eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt werden. Im Jahr 2003 bis wurde die Ausstellung unter dem Namen „Scènes de Silence“ in der Cité de Sciences et l’industrie (→ www.cite-sciences.fr) in Paris gezeigt, einem der wichtigsten Ausstellungszentren in Europa.

Durch die Zusammenarbeit von Andreas Heinecke mit Orna Cohen, dem französischen Theaterdirektor Thierry Roisin und dem gehörlosen Schauspieler Bachir Saifi (International Visual Theatre, Paris) wurde die Ausstellung weiterentwickelt und erzeugte ein überwältigendes Echo. Medienberichterstattung, bewegende Eintragungen in den Gästebüchern, der starke Run auf Gebärdensprachkurse sowie Anfragen aus vielen Städten stellten die Stärke des Konzepts unter Beweis.