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„Worte wie Wasser – Für Auge und Ohr“

Donnerstag 10. April 2008

Romantischer Märchennachmittag für Gehörlose und Hörende

Die Faszination und die Kraft der Märchen beruhen auf ihrer Bildhaftigkeit, die sie entwickelt haben, lange bevor sie aufgeschrieben wurden. Es gibt sogar Theorien, die annehmen, dass Märchen ursprünglich mehr gebärdet als mit gesprochenen Worten erzählt wurden.

Auch die heutige Gebärdensprache ist in hohem Maße bildhaft und bedient sich einer eigenen Symbolik. Werden die Bilder der Märchen nicht nur gesprochen sondern auch gebärdet, so ist dies ein besonderer Gewinn an Ausdruckskraft und Lebendigkeit für diese uralten Geschichten.

Die Märchenerzählerin Christiane Delfs-Findeisen trägt Märchen vom Wasser vor. Geschichten aus verschiedenen Ländern, mal leicht dahin plätschernd, mal wie brausende Brandung, mal tief wie ein Brunnen, mal provozierend spiegelnd, ziehen uns in ihren Bann. Ihr mündlicher Vortrag wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. So entsteht ein Augen- und Ohrenschmaus für Groß und Klein (ab vier Jahren).

Zu sehen und zu hören sind im Einzelnen:

     Die Meernixe und die Aale (England)
     Die Strahlenperle (China)
     Das Eselein (Deutschland, Grimmsche Sammlung)
     Moti, der Perlenfischer (Indien)
     Die Nixe im Teich (Grimm)

 

Wann?

Am Donnerstag 10. April 2008, von 17:00 bis 18:00 Uhr

Wo?

Im Provianthaus, Provianthausstr. 9, in 24768 Rendsburg.
In den Räumen Ausstellung Schattensprache

Wie?

Karten für die ungewöhnliche Lesung kosten 5 €
Sollten Sie Interesse haben vor der Lesung an einer Führung teilzunehmen, um einen Eindruck davon zu  bekommen wie es ist, nichts zu hören und trotzdem zu verstehen, bzw. zu kommunizieren, dann kommen noch einmalig 4 € dazu.        

Karten erhalten Sie direkt bei „Schattensprache“ im Provianthaus, Provianthausstr. 9, 24768 Rendsburg
oder unter info@schattensprache.de,
Tel: 04331-77005-0, Fax: 04331- 77005-66

Um Voranmeldung wird gebeten, da nur 80 Plätze zur Verfügung stehen. Wir freuen uns auf Sie!


→ 22. November 2007
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„Imke – Der feine Unterschied zwischen Unfall und Überfall”